Verfärbungen am Beton ausgleichen
Nicht jede Verfärbung ist ein Fall für die Retusche. Entscheidend ist, ob sie auf der Oberfläche liegt oder im Beton selbst – und ob ihre Ursache noch fortbesteht.
Betonflächen verändern mit der Zeit ihr Aussehen. Manche Verfärbungen entstehen schon beim Bau, andere erst durch Witterung, Nutzung oder ungeeignete Pflege. Bei Objekten in Dortmund und Umgebung klären wir zuerst die Ursache und wählen dann das passende Verfahren – Reinigung, Betonretusche oder beides.
Welche Verfärbungen typisch sind
- Dunkle Stellen durch Feuchtigkeit, Schmutzablagerungen oder biologischen Bewuchs
- Helle Stellen durch Ausblühungen oder eine ausgewaschene, veränderte Oberfläche
- Kalkschleier: weißlich-graue, oft flächige Beläge, die entstehen, wenn Feuchtigkeit gelösten Kalk an die Oberfläche transportiert
- Feuchteverfärbungen an Sockeln, unter Abdeckungen oder entlang von Ablaufspuren
- Alterung und UV-Einwirkung: Die Oberfläche verändert sich durch Witterung; ältere Beschichtungen oder Lasuren können ausbleichen
- Verfärbungen nach falscher Reinigung, etwa helle Streifen durch zu hohen Druck oder angegriffene Stellen durch ungeeignete Reinigungsmittel
Entfernbar oder dauerhaft?
Liegt eine Verfärbung als Belag auf der Oberfläche, lässt sie sich in vielen Fällen durch eine fachgerechte Betonreinigung entfernen oder deutlich abschwächen. Das gilt häufig für Schmutz, Bewuchs und viele Ausblühungen. Eine Retusche wäre hier der falsche Weg, weil sie den Belag nur überdecken würde.
Dauerhaft sind dagegen Veränderungen im Beton selbst: eingedrungene Stoffe, eine durch Reinigung aufgeraute Oberfläche oder ausgewaschene Bereiche. Solche Verfärbungen gleichen wir mit lasierenden Farben an die umgebende Fläche an. Oft kombinieren wir beides – erst reinigen, dann das verbliebene Bild retuschieren.
Zuerst die Ursache beheben
Feuchteverfärbungen kehren zurück, solange Wasser weiter in den Beton gelangt. Undichte Abdeckungen, defekte Rinnen oder dauerhaftes Spritzwasser sollten deshalb vor der Retusche behoben werden. Bei bewitterten Flächen kann zusätzlich ein Feuchtigkeitsschutz sinnvoll sein, der die Wasseraufnahme der Oberfläche reduziert.
Verfärbungen nach einer ungeeigneten Reinigung
Wird Beton mit zu hohem Druck oder mit einem aggressiven Reinigungsmittel bearbeitet, kann die feine Zementhaut an der Oberfläche abgetragen werden. Die Gesteinskörnung tritt stärker hervor, die Fläche wird rauer und wirkt dort meist heller und stumpfer als der unbehandelte Beton daneben.
In solchen Fällen ist nicht nur die Farbe verändert, sondern auch die Struktur. Eine reine Farbretusche reicht dann oft nicht aus; zuerst muss die Oberfläche angeglichen werden. Vor jeder Bearbeitung muss die Fläche außerdem frei von Reinigungsrückständen und ausreichend trocken sein. Schildern Sie uns über das Kontaktformular, seit wann die Verfärbung besteht und wo sie auftritt.
Häufige Fragen zu Verfärbungen am Beton
Ist ein Kalkschleier eine dauerhafte Verfärbung?
Kann eine Retusche Feuchteflecken dauerhaft abdecken?
Was tun, wenn eine Reinigung helle Streifen hinterlassen hat?
Verfärbungen an Ihrer Betonfläche?
Schicken Sie uns Fotos und beschreiben Sie, seit wann die Verfärbungen bestehen. So können wir einschätzen, ob Reinigung, Retusche oder eine Kombination sinnvoll ist.
