Sichtbetontreppen · Dortmund

Lunker an der Sichtbetontreppe ausbessern

Lunker und Poren gehören zu den häufigsten Auffälligkeiten an Treppen aus Sichtbeton – vor allem an den geschalten Flächen.

Wir schließen Lunker und Poren an Sichtbetontreppen in Dortmund und Umgebung so, dass sich die bearbeiteten Stellen in Struktur und Farbton einfügen – und auf den Trittflächen keine neuen Schmutzfänger entstehen.

Wo Lunker an Treppen entstehen

Lunker sind Hohlräume in der Betonoberfläche, die durch eingeschlossene Luft beim Betonieren entstehen. Kann die Luft beim Verdichten nicht vollständig entweichen, bleibt sie an der Schalung hängen. An Treppen betrifft das vor allem diese Bereiche:

  • Setzstufen: An den senkrechten Schalflächen bleiben Luftblasen leicht haften. Da Setzstufen beim Hinaufgehen direkt im Blickfeld liegen, fallen Poren hier besonders auf.
  • Stufenunterseiten: Bei Treppen mit sichtbaren Stufenunterseiten, etwa bei Faltwerk- oder Kragstufen, sammeln sich je nach Herstellungsrichtung Lufteinschlüsse an der Schalung.
  • Wangen: Die seitlichen Flächen sind oft lang und durchgehend. Porennester fallen hier im Streiflicht deutlich auf.

Schließen und Struktur angleichen

Nicht jede Pore muss geschlossen werden. Eine gewisse Porigkeit gehört zum Erscheinungsbild von Sichtbeton; das Merkblatt Sichtbeton von DBV und VDZ beschreibt für die Sichtbetonklassen SB 1 bis SB 4 unterschiedliche Anforderungen, unter anderem an die Porigkeit. Wir besprechen deshalb vorab, welche Lunker stören und welche zum gewünschten Bild gehören.

Die ausgewählten Lunker werden gereinigt, mit einem feinen, mineralischen Material gefüllt und bündig abgezogen. Anschließend gleichen wir die Oberfläche an: Eine glatte Setzstufe aus einer Stahlschalung braucht eine andere Nachbearbeitung als eine Wange mit sichtbarer Brettstruktur. Ziel ist, dass die gefüllten Stellen im Streiflicht weder als glatte Flecken noch als Vertiefungen auffallen. Bei Bedarf folgt eine Retusche.

Keine Schmutzfänger auf den Trittflächen

Auf Trittflächen haben offene Poren einen praktischen Nachteil: Sie nehmen Schmutz auf, der sich bei der Reinigung kaum entfernen lässt. Mit der Zeit entstehen dunkle Punkte, die die Stufe unruhig wirken lassen. Deshalb schließen wir Poren auf begangenen Flächen mit abriebfestem Material und achten darauf, dass keine Mulden zurückbleiben. Die Oberfläche bleibt dabei griffig – eine glatte Spachtelschicht über die ganze Stufe ist keine Lösung, weil sie die Rutschhemmung verschlechtern kann.

Wenn ein Lunker mehr ist als eine Pore

Große, tiefe Hohlstellen oder Kiesnester an Kanten und Wangen können auf eine unzureichende Verdichtung hindeuten. Hier prüfen wir zuerst, ob der Beton tragfähig ist. Liegt Bewehrung frei oder ist der Beton mürbe, ist eine Instandsetzung nach Vorgabe eines Fachplaners nötig.

Hintergründe zur Entstehung und zum Vorgehen finden Sie unter Lunker ausbessern und Poren schließen. Alle Leistungen für Treppen finden Sie auf der Seite Sichtbetontreppen.

Häufige Fragen zu Lunkern an Treppen

Müssen alle Poren an der Treppe geschlossen werden?
Nein. Eine gewisse Porigkeit gehört zum Sichtbeton. Wir besprechen mit Ihnen, welche Lunker das Bild stören und welche erhalten bleiben sollen.
Bleiben gefüllte Poren auf den Stufen sauber?
Gefüllte Poren nehmen deutlich weniger Schmutz auf als offene. Voraussetzung ist, dass sie bündig und mit abriebfestem Material geschlossen werden.
Wann sollten Lunker an einer neuen Treppe geschlossen werden?
Sinnvoll ist ein Zeitpunkt, an dem der Beton ausreichend ausgetrocknet ist und keine groben Arbeiten mehr über die Treppe laufen. So lassen sich Farbton und Struktur besser beurteilen, und neue Verschmutzungen werden vermieden.

Lunker an Ihrer Sichtbetontreppe?

Schicken Sie uns Nahaufnahmen der betroffenen Stufen und ein Übersichtsfoto – wir schätzen ein, welche Stellen sinnvoll geschlossen werden.